Neuste Kommentare
- Toller Artikel! Ja Manuellsen ist der King. Hat auch einen guten Part auf dem Album von Haftbefehl.
- ein großartiges album!!! me and valentina hören seit wochen nichts anderes mehr, zumindest nicht freiwillig. looooove it!!!
- Ich auch, Kollege D, ich auch
- Ersta!! Sehr cool, dass du deine Drohung wahrgemacht hast und dein Blog jetzt da ist. Glückwunsch, der Anfang ist gemacht – ich bin gespannt was kommt.
17. Oktober 2010, 16:10 Uhr
Generation Deep: Manuellsen – Mr. Bilal 2010
Achtung Achtung, Outing Outing. Ich bin Manuellsen-Fan, alleine seine Hook auf Azads “Feuer, Wasser und Wind” ist gold, “shore für die Ohren”, der Vergleich von Ex-Manuellsens Labelboss Samy sei mir hier verziehen. Auch sein Debütalbum und diverse Rap-Parts flossen gut, doch für Deutschland einig Neiderland war der große, muskulöse Afro-Ruhrpottler mit dem Rap- und Gesangstalent zu viel des Guten (no homo, is’ klar). Wenn man dann noch ein bisschen die Mackerschiene fährt, schalten die meisten dicken Ds im dicken D auf Durchzug. weiterlesen …
29. September 2010, 22:09 Uhr
September/Oktober 2010: Vor zehn Jahren…
…veröffentlichte die Heidelberger Hip Hop-Ikone Torch sein erstes und einziges Soloalbum “Blauer Samt” – eines der zehn besten und wichtigsten Deutsch Rap-Platten aller Zeiten. Fredrick Hahn vereint hier alle Facetten des Emceings – Lyrics, Swagger, Großmaultum, Prediger, Poet, Sozialkritik and on and on and on. “Blauer Samt” sollte der Höhepunkt seiner Karriere, das für immer zementierte, zeitlose Statement einer Legende werden. Vom Kinski-Intro im introvertierten “Kapitel 29″ an “bahnt Torch durch die Phasen seines Lebens” auf Rick Skis trocken-melancholische Midtempo-Beats. Es geht um ihn, ums Ganze, denn “am Tag, an dem wir gehen, werden wir nichts mit uns nehmen”. weiterlesen …
23. September 2010, 20:09 Uhr
Young Buck – The Rehab
Es schmerzt sehr, wirklich sehr, mit anzusehen wie der talentierteste Dirty South Rapper seine Karriere komplett gegen die Wand fährt. Drogen sind halt meistens scheiße fürs Geschäft, besonders wenn es nicht mehr DAS eigene ist, sondern man selbst vom Eckenhustler zum Konsumenten geworden ist. Keine Ahnung, ob das Bucks größtes Problem ist, anders wären aber der finanzielle Ruin, die weinerlichen Entschuldigungen am Phone Fifty gegenüber auf der einen und der Tough Talk auf der anderen Seite nicht zu erklären. Und das wirklich traurige: Young Buck liefert trotz der ganzen Querelen und Kokserei Mixtapes und Bootlegs mit unzähligen Brennern ab. Auch auf “The Rehab”, dem letzten Zwangsalbum für seine ehemalige G-Unit-Firma. weiterlesen …
23. September 2010, 20:09 Uhr
Top 10 Tracks Wu-Tang B-Artists
Wu-TangHat den Shaolin-Brand nun Diktator RZA zerstört, war es die Eitelkeit der einzelnen Charaktere oder sind die unzähligen B-, C- und teilweise sogar D-Artists, die unter dem Wu Claim ihr Unwesen trieben? Für UNS Wu-Stans dieser Welt ist das große W natürlich still nutin’ da fuk wit, aber in einer ruhigen Stunde müssen selbst wir uns eingestehen, dass wir nur noch als Altmeister Stand by Profi durch das Rap-Tournament stylen (auch wenn ab und an noch Meisterschaften wie Raekwons … abfallen).
Doch zurück zu den B-, C- und D-Artitsts. Gerade Ende der 90er glänzten auch in den vielgescholtenen Wu-Schwärmen einige Rap-Diamanten, die es als Top 10 gebündelt mit jedem Camp von gestern, heute, morgen aufnehmen können. weiterlesen …
23. September 2010, 20:09 Uhr
Eels – Tomorrow Morning
Eels – Tomorrow MorningMünchen Frühling 2010. Das erstes Grün kämpft sich durch den noch ein wenig gefrorenen Boden, das Fenster lässt sich gefahrenlos ein Stücken runterkurbeln, die Sonnenbrille ohne Scham aus dem Halfter holen, im Mp3-Autoradio läuft “End Times” und ein weiterer Eels Fan erblickt das Licht der Welt. Lange hielt ich die Folk/Songwriter-Truppe um Mark Oliver Everett für, nun ja, typisch indiemäßig verkopft, aber die melanscholisch-schönen, immer leicht ironisch-aber nie herzlosen Songs haben sich eingenistet like a “Hummingbird”. Und auch das Album “Tomorrow Morning” zwitschert und fiept ständig aus den Boxen, noch positiver, noch leichter, ohne an Melancholie und nur ein wenig an Verschrobenheit zu verlieren. weiterlesen …
23. September 2010, 20:09 Uhr
Brandon Flowers – Flamingo
Den Harrow fängt nicht mehr den Fuchs und die TV-Sonne scheint schon lange nicht mehr. Der gute Brandon hat sich definitiv im Jahrzehnt geirrt, denn was Mr. Flowers bei seiner “killenden” Stammtruppe nur in dosierter Form freilässt, bricht auf seinem Solo-Debüt aus wie ein männlicher Orgasmus: die hemmungslose Liebe zu den 80ern, dem Jahrzehnt der Verführer und der süchtig machenden Oberflächlichkeit. Seinem Jahrzehnt also. Und Brandon verführt uns alle. Mit dem großen Pop, der mehr scheint als er ist, mit großen Las Vegas-Gesten zwischen Spiel und Melancholie, die es aber nie zu tief treibt: “Welcome To Fabolous Las Vegas”. weiterlesen …
18. September 2010, 17:09 Uhr
Top 10: die Beats von Just Blaze
Just Blaaaaaaaaaaaaaaze! Justin Smith aka Just Blaze gehört mittlerweile zu den Top 10 Rap-Produzenten aller Zeiten. Seit 2000 legt der Ex-DJ seine Beats unter die Rhymes und Lyrics der angesagtesten Artists. Besonders Mentor Jay-Z und dessen Roc-A-Fella Familie profierte von Blaze’ harten Live-Snares und den mal hypnotischen, mal souligen Samples. Lange Zeit stand er aber auch gerade wegen der Soundähnlichkeiten im Schatten eines Kanye West, da auch Yeezy mit Jiggas “The Blueprint” den endgültigen Durchbruch schaffte.
Mittlerweile hat sich der Produzent aus New York jedoch freigeschwommen, auch dank superber Sound-Entwicklung. weiterlesen …

Comments